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Welpen spielen ist nicht gleich Welpen spielen.

Immer wieder, sei es auf Seminarreisen oder bei der täglichen Arbeit mit Hunden, lasse ich mir erzählen, ob und wie Besitzer ihren Hund versucht haben, zu erziehen.

Frage meinerseits: Waren sie denn mit ihrem Welpen oder Hund beim Welpen spielen? Ja, das waren wir.

Wie ist es denn da so abgelaufen? So und nun kommen immer wieder dieselben Fehler zur Sprache.

Hunde werden bei Seite genommen, weil sie zu stürmisch sind oder gar schon Aggressionen zeigen. Es wird nur gespielt und keiner kümmert sich. Wegen jeder Kleinigkeit werden die Hunde auseinander gerissen und nicht selten bestraft. Ich könnte noch zahlreiche Punkte aufzählen, allerdings würde aber auch nichts ändern.

Eines muss ich aber noch los werden: "Hunde und schon gar nicht Welpen bestraft man, indem man sie im Nackenfell schüttelt". Dieser Mist steht in "jedem

2. Hundebuch, meist mit der Erklärung, das macht die Mutterhündin so, das habe ich bei meiner Hündin auch gesehen". Bitte, liebe Hundebucherautoren, schreibt doch nicht immer denselben Mist von irgendjemandem ab.

Erklärung:

Nackenfellschütteln ist eine Kampfhandlung! Hunde töten ihre Beute durch totschütteln im Nacken des Beutetieres.

Somit ergibt sich, dass Sie Ihrem Hund, wenn Sie ihn im Nacken schütteln, im Leben bedrohen. Wollen Sie das? Nein! Dann lassen Sie es!

Es kann kein Welpe Vertrauen zu Ihnen aufbauen, wenn Sie sein Leben bedrohen. Der schüchterne Welpe wird immer unsicherer, der starke wird ihnen, wie mir schon des Öfteren bestätigt wurde, nach Ihnen schnappen, Sie vielleicht sogar beißen, wie schon vorgekommen.

Und wer ist Schuld? Der Hund.